Lehmbau
Lehm - die Mutter aller BaustoffeLehm wird traditionell im Holzbau und da speziell beim Fachwerkbau eingesetzt, weil sich beide Baustoffe bestens ergänzen. Beides sind Werkstoffe, die direkt aus unserer unmittelbaren Natur gewonnen werden können, wobei das Holz die statischen Vorteile und seine hohe Stabilität bei einem verhältnismässig geringem Eigengewicht übernimmt und der Lehm die feuchte Absorbierung und Wärmeregulierung. Beide zusammen ergeben die perfekte baubiologische Symbiose. Lehm hat des Weiteren die Eigenschaft, Schadstoffe aus der Luft zu binden und in das Porengefüge des Lehms einzulagern.
Unsere Arbeit mit dem Baustoff Lehm untergliedert sich in:
Lehmputze:
Lehmputze mit all seinen Farben und Formen Unterputz mit Strohfasern, Mehrlagige Putze, feinste Oberflächen bis hin zur Lehmglätte
Stampflehm:
die Urform aller Wände als tragende Wandkonstruktion oder als sichtbares Raumsegment, bei einer Dichte von bis zu 2000kg/m³Lehmtrockenbau:
Auf Grund der Geschwindigkeit und vor allem der Bautrocknungszeit wurde Mitte der 70er der Trockenbau eingeführt, der dann Mitte der 90er auch den Baustoff Lehm nicht mehr aussen vor lassen konnte. Mittels Holzständerwände, die mit Lehmsteinen zum Schallschutz oder Fasserplatten (Flachs, Zellulose oder Holzweichfaser) als Wärmedämmung mit Lehmbauplatten von 15mm - 35mm beplankt und dann mit Lehmfeinputzen und Streichputzen veredelt werden können.Wandgestaltung: Lehmfarben, Kalkstreichputze, Lasuren und Tadelakt-Techniken In Japan, wo das Veredeln einfachster Materialien zur hohen Kunst des Handwerks zählt, wurden Arbeitsweisen und die Herstellung exquisiter Lehmoberflächen entwickelt und über Jahrhunderte bis nach Europa in unsere Gegend weitervermittelt.

Dachausbau mit 25mm Massivlehmbauplatten
auf die Dachschalung, diese im Gewebe mit
Campania Lehmfeinputz verputzt
und mit CASANATURA Capri Lehmfarbe gestrichen
